Don’t Panic – We’re Organic

Für ein selbstbestimmtes Leben brauchen wir auch die Möglichkeit, uns frei bewegen zu können. Ökologisch-nachhaltige Mobilität muss für alle frei zugänglich sein, weil sie Unabhängigkeit und Bewegungsfreiheit schafft. Aus unserer Forderung nach einem freien Hochschulzugang ergibt sich die Notwendigkeit, allen Studierenden den freien Weg zur Hochschule zu ermöglichen.

Studierende sind besonders auf öffentliche Mobilität angewiesen. Egal ob vom Land in die Stadt, vom Stadtrand zur Hochschule oder einfach nur von einem Lehrveranstaltungsort zum anderen – Studierende müssen mobil sein. Dabei machen Mobilitätskosten einen hohen Kostenpunkt im meist knappen Budget von Studierenden aus. Das Thema Mobilität weist also einen wichtigen sozialen Aspekt auf.

Die GRAS setzt sich unermüdlich für ökologisch-nachhaltige Lebensweise ein. Als Studierende tragen wir ebenso wie alle anderen Menschen Verantwortung gegenüber unserer Umwelt. Gerade beim Umwelt- und Klimaschutz trägt jede einzelne Maßnahme zu einem großen globalen Puzzle bei. Daher beziehen wir Umweltschutz und Ökologie auch in unsere Hochschulpolitik mit ein.

Ein Ticket. Ein Jahr. Österreichweit.

Aus sozialer wie auch ökologischer Sicht fordern wir, dass der öffentliche Verkehr gratis sein muss. Um einen weiteren Schritt hin zu diesem großen Ziel zu setzen, haben wir ein umfassendes Studi-Ticket Modell erarbeitet, das wir zu einer zentralen Forderung der ÖH machen wollen. Das Modell soll allen Menschen in Ausbildung ein österreichweites Jahresticket um 300 € ermöglichen.

Unser Studi-Ticket Modell vereinheitlicht den öffentlichen Verkehr und macht die verschiedenen Verkehrsverbünde einfach kombinierbar. Dabei erlaubt es auch Mobilität über Bundesländergrenzen hinweg, was der Lebensrealität vieler pendelnder Studierender entspricht.

  • Studi-Ticket österreichweit um 300 Euro für ein Jahr
  • erhältlich für alle Menschen in Ausbildung bis 26 sowie für alle Personen mit nachweislich geringem Einkommen

Mit GRAS ins Fahrradies

Bewegungsfreiheit ist ein Menschenrecht und Grundbedürfnis

Viele Menschen, insbesondere Studierende, können sich weder ein Auto leisten, noch haben sie Geld für den oft kostenintensiven öffentlichen Verkehr. Sie greifen daher auf das Rad zurück.

Allerdings ist Radfahren in den Städten aus mehreren Gründen häufig gefährlich und unbequem. Während Autos breite Straßen und lange Grünphasen vorfinden, müssen Radfahrer_innen sich schon glücklich schätzen, wenn sie geschützte Radstreifen vorfinden. Häufig müssen sie auf vielbefahrenen Straßen fahren und dabei direkt Abgase einatmen – gefährlich nahe an Autos und LKWs. Dies schreckt viele Menschen ab auf das Rad zurück zu greifen – sie haben Angst in den Städten Rad zu fahren.

Wir finden, dass es aus sozialer wie auch ökologisch-nachhaltiger Sicht die Pflicht des Staates ist, die Bedingungen für Radfahrer_innen zu verbessern und damit eine freie Form von Mobilität für alle zu schaffen, die unabhängig und selbstbestimmt macht und auch noch gesund ist, was auf längere Sicht auch noch unserem Gesundheits- und Sozialsystem hilft.

Damit Radfahren Spaß macht und dazu einlädt, das Auto oder den Bus links liegen zu lassen, ist es essentiell, dass alle Radfahrer_innen genug Platz haben und sich beim Radfahren sicher und wohl fühlen. Wir wollen Anreiz für’s Radfahren schaffen, mehr Radwege, sicherer Radwege und mehr Abstellplätze vor den Hochschulen schaffen.

  • Ausbau des Radnetzes in den Städten
  • Mehr geschützte Radwege, nicht nur rund um die Hochschulen, sondern Sicherheitsmaßnahmen in der gesamten Hochschulstadt
  • Mehr Rad-Abstellplätze an den Hochschulen, möglichst überdacht und großflächig angelegt